01.05.2026 23:12
Friedliche Demonstrationen zum Tag der Arbeit in Hamburg – Polizei zieht positive Bilanz// IN KÜRZE
Am Tag der Arbeit fanden in Hamburg mehrere friedliche Demonstrationen statt, die von der Polizei begleitet wurden. Insbesondere der Aufzug in Altona verzeichnete mit rund 10.000 Teilnehmern die größte Beteiligung. Insgesamt verliefen die Veranstaltungen weitestgehend störungsfrei, obwohl vereinzelt pyrotechnische Gegenstände gezündet wurden.
01.05.2026 | Quelle : Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung
Am 1. Mai 2026 feierten zahlreiche Menschen in Hamburg den Tag der Arbeit mit verschiedenen Demonstrationen und Versammlungen. Die Polizei Hamburg begleitete die Veranstaltungen und zieht eine insgesamt positive Bilanz, da die meisten Aufzüge friedlich verliefen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte drei große Demonstrationen in den Stadtteilen Bergedorf, Harburg und Altona angemeldet.
In Bergedorf versammelten sich am Freitagvormittag bis zu 550 Personen, während in Harburg rund 250 Teilnehmende dem Aufzug folgten. Der größte Aufzug fand jedoch in Altona statt, wo sich in der Spitze etwa 10.000 Menschen versammelten. Trotz vereinzelter Vorfälle, bei denen Feuerwerkskörper gezündet wurden, gelang es der Polizei, eine ruhige Atmosphäre aufrechtzuerhalten.
Ab dem frühen Nachmittag begleitete die Polizei mehrere angemeldete Aufzüge. Der erste, unter dem Motto "Das Geld ist da. Ran an die Superreichen!", zog vom Jungfernstieg bis zum Eppendorfer Baum. Dieser Aufzug verzeichnete mit knapp 8.000 Teilnehmern eine hohe Beteiligung und verlief ohne nennenswerte Vorkommnisse. Der Aufzug wurde planmäßig gegen 17:45 Uhr beendet.
Ein weiterer Aufzug mit dem Tenor "Krieg und Krise haben System! Als Klasse vereint: Sozialismus erkämpfen!" startete in der Neuen Großen Bergstraße. Ursprünglich waren dort bis zu 4.500 Teilnehmer angemeldet, jedoch verzögerte sich der Start des Zuges nach der Anfangskundgebung. Um die Sicherheit aller Teilnehmenden zu gewährleisten, musste die Polizei in Kooperationsgespräche eintreten, um einen angepassten Marschweg zu erreichen. Letztendlich bewegte sich der Aufzug gegen 20:50 Uhr mit etwa 4.200 Teilnehmern über die Holstenstraße, wo es vereinzelt zu Vermummungen und dem Zünden pyrotechnischer Gegenstände kam.
Die Polizei stoppte den Zug kurzfristig, um die Sicherheitslage zu klären. Nachdem die vermummten Personen sich zurückgezogen hatten, setzte der Aufzug seinen Weg zur Reeperbahn fort und wurde um 22:20 Uhr beendet – ebenfalls ohne größere Störungen.
Der letzte Aufzug des Tages mit dem Motto "Anarchismus wagen - Dystopien bekämpfen!" begann um 18:00 Uhr und sammelte sich in der Straße Weg beim Grünen Jäger. An dieser Veranstaltung nahmen in der Spitze rund 1.000 Personen teil, und auch dieser Aufzug verlief weitestgehend störungsfrei, bevor er um 20:45 Uhr endetete.
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