30.04.2026 13:06

Stichattacke im Kochkurs: 40-Jähriger nach Messerangriff in Hamburg-Hamm festgenommen

// IN KÜRZE

In Hamburg-Hamm kam es während eines Kochkurses zu einem versuchten Tötungsdelikt, bei dem ein 40-Jähriger einen 44-Jährigen mit einem Küchenmesser verletzte. Der Angreifer konnte durch einen anderen Kursteilnehmer überwältigt werden. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

30.04.2026 | Quelle : Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung

Am Dienstagnachmittag, den 29. April 2026, ereignete sich in einer sozialen Hilfseinrichtung in Hamburg-Hamm ein schwerer Vorfall. Ein 40-jähriger Mann steht im Verdacht, einen 44-Jährigen während eines Kochkurses mit einem Messer angegriffen und verletzt zu haben. Die Polizei wurde um 17:12 Uhr alarmiert und leitete umgehend einen Einsatz ein.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war der 40-jährige Rumäne an einem Kochkurs beteiligt, als er aus bislang unbekannten Motiven unvermittelt mit einem Küchenmesser auf seinen Kontrahenten losging. Der 44-Jährige erlitt mehrere nicht lebensgefährliche Stichverletzungen, die von der Feuerwehr umgehend versorgt wurden. Rettungskräfte transportierten ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Ein anderer Kursteilnehmer konnte den Angreifer schnell überwältigen und ihm das Messer abnehmen, bevor es zu weiteren Verletzungen kam. Die alarmierten Funkstreifenwagenbesatzungen nahmen den Tatverdächtigen noch vor Ort vorläufig fest.

Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die ersten Ermittlungen und stellte den Tatverdächtigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Untersuchungsgefängnis zur Verfügung. In der Folge wurde am Mittwochvormittag ein Haftbefehl gegen den 40-Jährigen erlassen.

Die Mordkommission (LKA 41) hat die weiteren Ermittlungen übernommen und arbeitet eng mit der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft zusammen. Der genaue Hergang der Tat und die Motive des Angreifers sind derzeit noch unklar und werden intensiv untersucht.

Die Polizei Hamburg hat in einer Mitteilung betont, dass die Sicherheit aller Teilnehmer in sozialen Einrichtungen höchste Priorität hat und der Vorfall eine Ausnahme darstellt. Weitere Informationen sollen in den kommenden Tagen veröffentlicht werden, während die Ermittlungen fortdauern.