18.03.2026 11:09
Schussverletzung in Hamburg-Schnelsen: Polizei sucht Zeugen// IN KÜRZE
In der Nacht auf den 18. März 2026 wurde ein 46-jähriger Mann in Hamburg-Schnelsen durch einen Schuss in den Oberschenkel verletzt. Lebensgefahr besteht nicht, doch die Polizei bittet um Hinweise zu einem flüchtigen Verdächtigen. Die Ermittlungen hat das Landeskriminalamt übernommen.
18.03.2026 | Quelle : Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung
In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde ein 46-jähriger Mann in Hamburg-Schnelsen Opfer eines gewaltsamen Übergriffs mit einer Schusswaffe. Der Vorfall ereignete sich gegen 00:30 Uhr in der Holsteiner Chaussee, wo der Mann durch einen Schuss in den Oberschenkel verletzt wurde. Trotz der ernsten Verletzung besteht nach aktuellen Informationen keine Lebensgefahr, und der Verletzte wurde umgehend in ein Krankenhaus transportiert.
Der Mann selbst hatte sich direkt an die Polizei gewandt und berichtet, dass er unmittelbar vor seinem geparkten Fahrzeug angeschossen wurde. Leider konnte er keine Hinweise auf mögliche Tatverdächtige geben. Dieser Umstand hat die Ermittlungen der Polizei zusätzlich erschwert.
Unmittelbar nach dem Vorfall leitete die Polizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, an denen über 20 Funkstreifenwagenbesatzungen beteiligt waren. Diese Maßnahmen führten jedoch nicht zur Feststellung von Tatverdächtigen. Am Tatort sicherten die Einsatzkräfte ein Projektil sowie eine Patronenhülse, die aus einem beschädigten Fensterelement eines Wohnhauses stammen.
Ersten Erkenntnissen des Landeskriminalamtes (LKA) zufolge soll sich ein dunkel gekleideter Mann mit Vollbart und Cap vom Tatort entfernt haben. Dieser Mann stieg laut Zeugenaussagen in ein schwarzes oder dunkles Auto ein, das fluchtartig in Richtung Innenstadt davonfuhr. Die Polizei hat bereits die Ermittlungen übernommen und die Holsteiner Chaussee für rund zwei Stunden voll gesperrt, um die Spurensicherung zu ermöglichen.
Für die Ermittler ist es entscheidend, sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten. Die Polizei Hamburg bittet daher um Mithilfe und fragt, ob jemand zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht hat. Hinweise können unter der Telefonnummer 040-4286 56789 direkt an das Landeskriminalamt für die Region Eimsbüttel (LKA 133) gerichtet werden.
Die Polizei wird weiterhin alle verfügbaren Ressourcen einsetzen, um den Vorfall aufzuklären und den oder die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Die Angst in der Nachbarschaft ist bereits spürbar, und die Beamten sind sich der Bedeutung einer schnellen Aufklärung bewusst.
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