06.07.2026 15:00

Rassistische Beleidigung und Körperverletzung: Polizei Hamburg sucht nach Verdächtigen

// IN KÜRZE

Im Stadtteil Barmbek-Nord kam es Ende Mai zu einem brutalen Übergriff auf einen 39-Jährigen, der dabei auch rassistisch beleidigt wurde. Die Polizei Hamburg hat nun Fotos der tatverdächtigen Männer veröffentlicht und bittet um Mithilfe der Bevölkerung.

06.07.2026 | Quelle : Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung

Rassistische Beleidigung und Körperverletzung: Polizei Hamburg sucht nach Verdächtigen © Tatverdächtiger I

Die Polizei Hamburg hat eine Öffentlichkeitsfahndung nach zwei Unbekannten eingeleitet, die am 31. Mai 2026 in der Hebebrandstraße im Stadtteil Barmbek-Nord einen 39-Jährigen brutal angegriffen und dabei rassistisch beleidigt haben. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als die beiden Männer unvermittelt auf ihr Opfer losgingen und ihm Verletzungen zufügten. Die Ermittler erhoffen sich durch die Veröffentlichung von Fotos weitere Hinweise auf die Täter.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei ereignete sich der Übergriff gegen 03:08 Uhr. Der 39-Jährige wurde von den beiden Angreifern ohne Vorwarnung attackiert. Die genaue Motivation und der Ablauf der Tat sind noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei hat bereits Videoaufnahmen gesichert, auf denen die Tatverdächtigen deutlich zu sehen sind.

Um die Identität der Angreifer zu klären, hat eine Richterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Veröffentlichung von Lichtbildern der beiden Männer angeordnet. Die Bilder sind Teil einer umfangreichen Ermittlung, die sich mit dem Vorfall beschäftigt. Bisher konnte die Beschreibung der Täter nicht weiter konkretisiert werden, was die Polizei dazu veranlasst, die Öffentlichkeit um Unterstützung zu bitten.

Die Ermittler sind auf die Hilfe von Zeuginnen und Zeugen angewiesen, die möglicherweise wichtige Informationen zu den gesuchten Personen oder zum Tatgeschehen liefern können. Hinweise können unter der Telefonnummer 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder direkt bei einer Polizeidienststelle abgegeben werden.

Die Veröffentlichung dieser Fahndung ist auch ein Appell an die Zivilgesellschaft, gegen rassistische Gewalt und Übergriffe aktiv zu werden. Die Polizei Hamburg hat sich verpflichtet, solchen Taten konsequent nachzugehen und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Die Sensibilisierung der Bevölkerung spielt dabei eine zentrale Rolle.

Für aktuelle Informationen und weitere Entwicklungen zu dieser und anderen Ermittlungshandlungen können Bürgerinnen und Bürger den WhatsApp-Kanal der Polizei Hamburg abonnieren. Dieser bietet eine schnelle und direkte Informationsquelle über laufende Fälle und Sicherheitsbelange in der Stadt.