06.07.2026 13:21

Zweijähriger Junge bei Verkehrsunfall in Schnelsen schwer verletzt – Zeugen gesucht

// IN KÜRZE

Ein zweijähriger Junge wurde am 5. Juli 2026 in Hamburg-Schnelsen bei einem Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt. Die Eltern des Kindes befanden sich auf einem Spaziergang, als es zu dem Zusammenstoß mit einem Pkw kam. Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen des Vorfalls.

06.07.2026 | Quelle : Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung

Am Nachmittag des 5. Juli 2026 kam es im Hamburger Stadtteil Schnelsen zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem ein zweijähriger Junge lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Laut ersten Informationen der Polizei befand sich die Familie auf einem Spaziergang, als der Vorfall geschah. Der Junge wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht, wo er intensivmedizinisch behandelt wird.

Die Eltern des Jungen waren mit ihm auf dem Fußweg der Heidlohstraße in Richtung Frohmestraße unterwegs. Beim Überqueren des Sellhopswegs an einer Fußgängerfurt hielt der Zweijährige die Hand seines Vaters. In diesem Moment bog eine 42-jährige Autofahrerin mit ihrem Pkw von der Heidlohstraße nach links in den Sellhopsweg ein und erfasste den Jungen aus bislang ungeklärter Ursache.

Die Kollision war so heftig, dass der Junge sofort schwer verletzt wurde. Notarzt und Rettungswagen waren schnell zur Stelle, um den kleinen Patienten ins Krankenhaus zu transportieren. Die Polizei hat zur Klärung des Unfallhergangs einen Sachverständigen sowie einen 3D-Scanner hinzugezogen. Diese technischen Hilfsmittel sollen dazu beitragen, die genauen Umstände des Unfalls zu rekonstruieren.

Die Verkehrsdirektion Innenstadt/West hat die Ermittlungen übernommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder möglicherweise relevante Informationen besitzen, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 bei der Polizei zu melden oder sich direkt an eine Polizeidienststelle zu wenden.

Die Tragik des Unglücks hat die Nachbarschaft und die Polizei gleichermaßen erschüttert. Es ist ein weiterer bedauerlicher Vorfall, der die Gefahren des Straßenverkehrs im urbanen Raum verdeutlicht. Die Polizei Hamburg hat zudem auf ihrem WhatsApp-Kanal Informationen und aktuelle Entwicklungen bereitgestellt, um die Öffentlichkeit zeitnah zu informieren.