26.05.2026 14:18
Polizei fasst mutmaßliche Trickdiebinnen nach Diebstahl an Seniorin// IN KÜRZE
Im schleswig-holsteinischen Reinbek wurden zwei Frauen im Alter von 18 und 41 Jahren vorläufig festgenommen. Sie stehen im Verdacht, unter dem Vorwand, Pflegekräfte zu sein, einer 85-jährigen Frau hochwertigen Schmuck gestohlen zu haben. Die Ermittlungen der Polizei dauern an, und die Verdächtigen könnten auch für weitere ähnliche Taten verantwortlich sein.
26.05.2026 | Quelle : Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung
In einem bemerkenswerten Fall von Trickdiebstahl in Reinbek, Schleswig-Holstein, hat die Polizei zwei mutmaßliche Täterinnen festgenommen, die eine 85-jährige Seniorin um ihren wertvollen Schmuck brachten. Die beiden Frauen, 18 und 41 Jahre alt und serbischer Herkunft, wurden am Donnerstagvormittag von Zivilfahndern des Landeskriminalamts Hamburg (LKA) vorläufig festgenommen, nachdem sie in die Wohnung der älteren Dame gelangt waren.
Der Vorfall ereignete sich am 21. Mai 2026 gegen 09:45 Uhr in der Schulstraße. Die Täterinnen hatten sich als Pflegekräfte ausgegeben und der Seniorin eingeredet, dass sie sich um ihr Wohlergehen kümmern müssten. In der Folge gelang es ihnen, unbemerkt hochwertigen Schmuck zu entwenden. Diese Vorgehensweise ist typisch für Trickdiebe, die oft das Vertrauen von älteren Menschen ausnutzen, um ihre Taten zu begehen.
Im Rahmen der anschließenden Fahndungsmaßnahmen wurden die beiden Frauen von den Zivilfahndern entdeckt. Bei der Durchsuchung ihrer Unterkünfte fanden die Beamten nicht nur den gestohlenen Schmuck der Seniorin, sondern auch weiteres mutmaßliches Diebesgut, darunter Bargeld, weiteren Schmuck und EC-Karten. Diese Beweismittel wurden sichergestellt, und die Ermittlungen zur Zuordnung dauern an.
Die Strafverfolgungsbehörden, einschließlich der Staatsanwaltschaft Hamburg, prüfen nun, ob die beiden Verdächtigen möglicherweise auch für eine Reihe weiterer Trickdiebstähle in Hamburg verantwortlich sind. Eine Haftrichterin erließ bereits Untersuchungshaftbefehle gegen die Frauen wegen des dringenden Tatverdachts des Trickdiebstahls in zwei Fällen.
Um weitere Vorfälle zu verhindern, gibt die Polizei wichtige Hinweise für Bürgerinnen und Bürger, insbesondere für ältere Menschen. Ein gesundes Misstrauen sei keine Unhöflichkeit, daher sollten fremde Personen nur nach vorheriger Terminabsprache in die Wohnung gelassen werden. Gespräche sollten nur bei leicht geöffneter Tür und mit vorgelegter Kette oder aktiviertem Sperrbügel geführt werden.
Darüber hinaus empfiehlt die Polizei, die Berechtigung von Personen vor dem Zutritt zur Wohnung zu überprüfen, auch wenn man gutgläubig erscheint. Im Falle eines angeblichen Notfalls sollte man sich nicht unter Druck setzen lassen und bei Zweifeln Nachbarn oder Vertrauenspersonen hinzuziehen. Wenn jemand eingelassen wurde, sollte die Tür sofort wieder geschlossen werden.
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