13.02.2026 14:09

Tödlicher Streit in Hamburg-Marienthal: 41-Jähriger nach Messerangriff verstorben

// IN KÜRZE

In Hamburg-Marienthal wurde ein 41-jähriger Restaurantbetreiber bei einem Streit mit einem anderen Mann lebensgefährlich verletzt. Trotz Reanimationsversuchen starb er in einem Krankenhaus. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen, während der Täter mit einem Pkw flüchtete.

13.02.2026 | Quelle : Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung

Im Hamburger Stadtteil Marienthal kam es am Abend des 12. Februar 2026 zu einem tragischen Vorfall, bei dem ein 41-jähriger Mann durch einen Messerangriff tödlich verletzt wurde. Die Auseinandersetzung ereignete sich in einem Restaurant und verlagert sich anschließend in einen Hinterhof, wo der Mann von einem unbekannten Täter lebensgefährlich verletzt wurde. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte verstarb das Opfer wenig später im Krankenhaus.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei begann der Streit zwischen dem Restaurantbetreiber und einem weiteren Mann im Gastraum des Lokals. Die genauen Hintergründe und der Anlass des Streits sind bisher unklar. Nach dem Angriff floh der Tatverdächtige mit einem Pkw in unbekannte Richtung, was eine sofortige Fahndung der Polizei auslöste. Zahlreiche Funkstreifenwagenbesatzungen waren im Einsatz, um den Täter zu finden.

Nachdem der 41-Jährige ins Krankenhaus eingeliefert wurde, alarmierten die Ärzte die Polizei. Um den Zutritt unbefugter Personen zu verhindern, wurden mehrere Polizeieinheiten vor Ort eingesetzt. In der Folge versammelten sich mehrere Personen vor der Klinik, die versuchten, Zugang zum Verletzten zu erhalten und dadurch den Krankenhausbetrieb störten.

Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, nahm die Polizei zwei Personen in Gewahrsam, die Widerstand leisteten. Die Ermittlungen zu den Vorfällen rund um das Krankenhaus werden von der Abteilung für Kapitaldelikte des Landeskriminalamts (LKA 151) geführt, während die Mordkommission weiterhin den Messerangriff untersucht.

Das Kriseninterventionsteam (KIT) des Deutschen Roten Kreuzes übernahm vor Ort die psychosoziale Akutbetreuung von Zeugen und Angehörigen des Opfers, um diese in dieser schwierigen Situation zu unterstützen. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort und bittet mögliche Zeugen, sich zu melden.

Die Hamburger Polizei hat angekündigt, alle relevanten Informationen und Entwicklungen zum Fall zeitnah zu veröffentlichen, während die Ermittlungen zur Identität des Täters und zu den genauen Umständen des Vorfalls weiterhin im Fokus stehen.