12.02.2026 13:12
Kriminalität in Hamburg sinkt weiter: Alle Bezirke verzeichnen Rückgang// IN KÜRZE
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 zeigt einen Rückgang der Straftaten in Hamburg um 5 Prozent. Besonders erfreulich ist der Rückgang der Gewaltkriminalität sowie ein Anstieg der Aufklärungsquote auf den höchsten Stand seit 28 Jahren. Während die Zahl der Tatverdächtigen insgesamt gesunken ist, gibt es einen Anstieg bei den gemeldeten Vergewaltigungen aus dem sozialen Umfeld.
12.02.2026 | Quelle : Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung
Am Donnerstag, den 12. Februar, präsentierten Hamburgs Innensenator Andy Grote, Polizeipräsident Falk Schnabel und der Leiter des Landeskriminalamtes Jan Hieber die aktuellen Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025. Die Ergebnisse zeigen einen erfreulichen Trend: Die Gesamtzahl der Straftaten in Hamburg ist um 5 Prozent gesunken, was besonders in den sieben Hamburger Bezirken deutlich zu spüren ist.
Die PKS weist für das Jahr 2025 insgesamt 213.596 erfasste Straftaten aus, was einen Rückgang von 11.317 Fällen im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Damit liegt die Kriminalitätsrate fast auf dem Niveau des Vor-Pandemie-Jahres 2019 und deutlich unter den Zahlen der Jahre bis einschließlich 2018. Des Weiteren wurde die Aufklärungsquote auf 49,1 Prozent erhöht, die höchste Quote seit 28 Jahren.
Die Abnahme der Straftaten erstreckt sich über alle Hamburger Bezirke. Besonders hervorzuheben sind die Bezirke Harburg mit einem Rückgang von 9,3 Prozent, Mitte mit 6,6 Prozent und Altona mit 6,5 Prozent. Dies zeigt, dass die Sicherheitslage in der Hansestadt insgesamt stabiler geworden ist.
Ein bedeutender Aspekt der Statistik ist der Rückgang der Gewaltkriminalität. Die Polizei verzeichnete eine spürbare Abnahme, insbesondere bei Straftaten mit Messern und Schusswaffen. Trotz des Rückgangs in vielen Delikten gab es jedoch einen Anstieg bei den angezeigten Vergewaltigungen, wobei die Täter häufig aus dem sozialen oder familiären Umfeld stammen.
Die Zahlen der Tatverdächtigen sind insgesamt um 4 Prozent gesunken, was maßgeblich auf einen Rückgang unter den jungen Erwachsenen unter 21 Jahren zurückzuführen ist. Die Anzahl der deutschen Tatverdächtigen ging um 5,6 Prozent zurück, während die der nichtdeutschen Tatverdächtigen (ohne ausländerrechtliche Verstöße) um 8,9 Prozent gesunken ist. Dies verdeutlicht den positiven Trend in der Kriminalitätsbekämpfung.
Die Kriminalitätsbelastung im Verhältnis zur Bevölkerung zeigt ebenfalls, dass das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, in den letzten Jahren gesunken ist. Die Häufigkeitszahl, die die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner in Beziehung setzt, ist um 5,6 Prozent gesunken. Eine genaue Vergleichbarkeit mit Vorjahren ist aufgrund der jüngsten Zensuskorrekturen jedoch schwierig.
Insgesamt zeigt die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 eine positive Entwicklung in Hamburgs Sicherheitslage, die durch kontinuierliche Bemühungen der Polizei und der Stadtverwaltung erreicht wurde. Der Rückgang der Kriminalität in allen Bezirken und die hohe Aufklärungsquote sind ermutigende Zeichen für die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt.
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