27.01.2026 13:06

Schockierender Verkehrsunfall in Hamburg-Lohbrügge: 72-Jähriger lebensgefährlich verletzt

// IN KÜRZE

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Hamburg-Lohbrügge wurden am frühen Morgen des 27. Januar 2026 ein 72-jähriger Autofahrer lebensgefährlich und seine 71-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich zwischen vier Fahrzeugen, als ein 55-jähriger Fahrer in den Gegenverkehr geriet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft mögliche Ursachen.

27.01.2026 | Quelle : Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung

Am Donnerstagmorgen, den 27. Januar 2026, kam es in Hamburg-Lohbrügge zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, bei dem ein 72-jähriger Autofahrer lebensgefährlich und seine 71-jährige Beifahrerin schwer verletzt wurden. Der Unfall ereignete sich gegen 06:25 Uhr an der Kreuzung Bergedorfer Straße / Krusestraße, als vier Fahrzeuge involviert waren.

Laut ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr der 55-jährige Fahrer eines MG auf dem linken Fahrstreifen der Bergedorfer Straße in Richtung Bergedorf, als er aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet. In der Folge kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem Seat, der von dem 72-Jährigen gelenkt wurde. Der Seat-Fahrer versuchte, dem auf ihn zukommenden MG auszuweichen und wechselte dabei auf den rechten Fahrstreifen, wodurch er mit einem in gleicher Richtung fahrenden BMW eines 63-jährigen Fahrers kollidierte.

Die Situation eskalierte weiter, als der MG nach dem Zusammenstoß über die Fahrbahn schleuderte, sich drehte und letztendlich mit einem Tesla eines 33-jährigen Fahrers zusammenstieß, der ebenfalls in Richtung Mümmelmannsberg unterwegs war. Die Wucht des Aufpralls führte zu schweren Verletzungen des 72-jährigen Fahrers und seiner Beifahrerin.

Rettungskräfte der Feuerwehr waren schnell vor Ort und leisteten Erste Hilfe. Das Paar wurde umgehend mit Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Der 63-jährige BMW-Fahrer sowie der 55-jährige MG-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden ebenfalls vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Ein Verkehrsunfall-Team der Verkehrsdirektion Innenstadt/West übernahm die Unfallaufnahme. Bei den Ermittlungen wurde festgestellt, dass möglicherweise eine plötzliche Erkrankung des 55-jährigen Fahrers für den Unfall verantwortlich gewesen sein könnte. In diesem Zusammenhang ordnete die Polizei eine Blutprobenentnahme an und beschlagnahmte den Führerschein des Mannes.

Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs setzten die Beamten sowohl einen 3D-Scanner als auch eine Drohne ein und zogen einen Sachverständigen hinzu. Die Bergedorfer Straße wurde aufgrund der Einsatzmaßnahmen bis 11:27 Uhr komplett gesperrt, der Verkehr wurde in der Zwischenzeit umgeleitet.

Die zuständige Verkehrsdirektion Süd hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Aktuell werden Zeugen gesucht, die den Unfall beobachtet haben und Hinweise geben können.