04.11.2026 14:54

Teenager werfen Steine auf die Autobahn – Zwei Ukrainer vorläufig festgenommen

// IN KÜRZE

In Hamburg-Stellingen haben zwei Ukrainer im Alter von 14 und 18 Jahren am Dienstagabend Steine von einer Brücke auf die Bundesautobahn 7 geworfen und dabei mehrere Fahrzeuge beschädigt. Die beiden Täter konnten durch die Polizei in der Nähe des Tatorts festgenommen werden. Trotz der Sachschäden gab es glücklicherweise keine Verletzten.

04.11.2026 | Quelle: Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung  |  Teilweise mit KI erstellt

Am Dienstagabend, den 3. November 2026, kam es in Hamburg-Stellingen zu einem gefährlichen Vorfall auf der Bundesautobahn 7, als zwei junge Männer Steine von einer Brücke auf die darunter verlaufende Autobahn warfen. Die beiden Ukrainer, im Alter von 14 und 18 Jahren, beschädigten mindestens sechs Pkw, bevor sie von der Polizei vorläufig festgenommen werden konnten.

Die Tat ereignete sich gegen 22:22 Uhr, als die beiden Männer etwa 200 faustgroße Schottersteine von der Güterumgehungsbahnstrecke abwarfen. Dieser gefährliche Akt führte zu einer sofortigen Vollsperrung der Autobahn in beide Richtungen, um die Straße zu reinigen und den Tatort zu sichern. Dies verursachte einen erheblichen Rückstau im Verkehr.

Der Vorfall hatte auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr in der Region, der zunächst eingestellt wurde. Dank rascher Fahndungsmaßnahmen, an denen rund ein Dutzend Funkstreifenwagen beteiligt waren, konnten die beiden Verdächtigen in der Nähe des Tatorts gefasst werden.

Nach der vorläufigen Festnahme wurde der 18-Jährige erkennungsdienstlich behandelt und anschließend entlassen. Der 14-Jährige hingegen wurde in die Obhut seiner Mutter übergeben. Die Ermittlungen wurden in der Nacht von den Beamtinnen und Beamten des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) übernommen.

Das zuständige Landeskriminalamt (LKA 134) führt nun die weiteren Ermittlungen und prüft, ob die beiden Tatverdächtigen möglicherweise auch für andere Straftaten im Hamburger Stadtgebiet verantwortlich sind. Bisher sind keine Verletzten zu vermelden, was die Beamten als glücklichen Umstand ansehen.

Die Polizei Hamburg hat in einer Pressemitteilung auf die Gefahren solcher Taten hingewiesen und macht deutlich, dass solche Aktionen nicht ohne Konsequenzen bleiben. Ob weitere Ermittlungen und Anklagen folgen, bleibt abzuwarten, während die Untersuchungen weiterlaufen.