22.09.2026 15:33

Schüsse auf VW Polo: Polizei Hamburg sucht Zeugen nach gefährlichem Vorfall

// IN KÜRZE

In der Nacht vom 22. September 2026 wurden in Hamburg-Eilbek Schüsse aus zwei Fahrzeugen auf einen VW Polo abgegeben. Der Beifahrer, ein 39-jähriger Mann, blieb unverletzt, während die Insassen der Schützenfahrzeuge flüchteten. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, da die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes laufen.

22.09.2026 | Quelle: Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung  |  Teilweise mit KI erstellt

In der frühen Morgendämmerung des 22. September 2026 wurde die Polizei Hamburg zu einem gefährlichen Vorfall in Hamburg-Eilbek gerufen. An der Kreuzung Blumenau/Von-Essen-Straße meldete sich ein 39-jähriger Mann, der angab, dass aus zwei dunklen Smart-Fahrzeugen Schüsse auf den VW Polo abgegeben wurden, in dem er als Beifahrer gesessen hatte. Glücklicherweise blieb der Fahrer des Fahrzeugs unverletzt und entfernte sich vor dem Eintreffen der Polizei vom Tatort.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass die beiden Smart-Fahrzeuge kurz nach dem Vorfall vom Einsatzort flüchteten. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Streifenwagen führten jedoch zunächst nicht zur Feststellung der beteiligten Personen. Die Kriminalpolizei übernahm die Lage und begann mit der Auswertung der gesammelten Informationen.

Nach ersten Ermittlungen durch den Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die Mordkommission (LKA 41) die weiteren Untersuchungen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hamburg. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden Hinweise auf den mutmaßlichen zweiten Insassen des VW Polo erlangt, der als 40-jähriger deutscher Staatsangehöriger identifiziert wurde. Ermittler durchsuchten am Morgen dessen Wohnung im Stadtteil Billbrook.

Bei der Durchsuchung kamen auch Spezialeinsatzkräfte (LKA 24) zum Einsatz, da Hinweise darauf vorlagen, dass der 40-Jährige möglicherweise im Besitz einer scharfen Schusswaffe sein könnte. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt, während die Ermittlungen gegen die bislang unbekannten Insassen der Smart-Fahrzeuge wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes weiterhin andauern.

Die Polizei Hamburg sucht in diesem Zusammenhang dringend Zeuginnen und Zeugen, die in der besagten Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder weitere Informationen zu den Fahrzeugen oder deren Insassen geben können. Insbesondere bittet die Mordkommission um Hinweise auf etwaige Geräusche, die in der Nacht in einem anderen Bereich des Hamburger Ostens wahrgenommen wurden, da die Ermittler davon ausgehen, dass die tatsächliche Tatörtlichkeit möglicherweise nicht an dem Einsatzort in Eilbek lag.

Die Bürger sind aufgerufen, sich unter der Telefonnummer 040 4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an die nächstgelegene Polizeidienststelle zu wenden, sollten sie Informationen haben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten. Die Polizei setzt alles daran, die Hintergründe dieses Vorfalls aufzuklären und die verantwortlichen Personen zur Rechenschaft zu ziehen.