11.09.2026 16:06
Versuchter Totschlag in Hamburg-Lurup: Mann greift Lebensgefährtin an// IN KÜRZE
In Hamburg-Lurup hat ein 42-jähriger Mann am Mittwochabend seine 37-jährige Lebensgefährtin angegriffen und versucht, sie zu würgen. Ein Haftrichter erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Die Frau erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht.
11.09.2026 | Quelle: Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung | Teilweise mit KI erstellt
Am Mittwochabend, den 9. September 2026, kam es im Hamburger Stadtteil Lurup zu einem versuchten Totschlag. Ein 42-jähriger Deutscher attackierte seine 37-jährige Partnerin auf einem Parkplatz in der Nähe ihrer gemeinsamen Wohnung. Der Vorfall ereignete sich gegen 21:10 Uhr und zog das Eingreifen von Zeugen nach sich.
Laut aktuellen Ermittlungen der Kriminalpolizei griff der Mann die Frau aus bislang unbekannten Gründen an. Er soll sie nicht nur geschlagen, sondern auch geworfen haben. Als die 37-Jährige zu Boden fiel, versuchte er, sie zu erwürgen. Hilferufe der Frau alarmierten Passanten, die sofort eingriffen und den Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei festhielten.
Die alarmierten Polizeibeamten trafen schnell am Tatort ein und nahmen den 42-Jährigen vorläufig fest. Anschließend wurde der Mann zum Polizeikommissariat 25 gebracht, während die verletzte Frau mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert wurde. Nach ersten Angaben erlitt sie leichte Verletzungen.
Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die ersten Ermittlungen, die zunächst vom Landeskriminalamt für Beziehungsgewalt (LKA 123) geführt wurden. Aufgrund der Schwere der Vorwürfe wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt, der am Folgetag einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erließ.
Die Mordkommission (LKA 41) hat die weiteren Ermittlungen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft aufgenommen. Die Polizei erhofft sich durch die Befragungen von Zeugen und die Auswertung von Beweismaterial weitere Erkenntnisse über die Hintergründe der Tat.
Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an, und die Polizei bittet mögliche weitere Zeugen, sich zu melden. Die Schwere des Vorfalls verdeutlicht erneut die Problematik von Gewalt in Beziehungen und die Notwendigkeit, solche Vorfälle zu verhindern.
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