27.08.2026 15:45
Nach Geldautomatensprengung in Bramfeld: Polizei fasst fünf Tatverdächtige// IN KÜRZE
Nach der Sprengung eines Geldautomaten im Hamburger Stadtteil Bramfeld im Mai 2025 hat die Polizei fünf Tatverdächtige ermittelt. Ein 26-jähriger Deutscher wurde in Spanien festgenommen, während gegen die übrigen Verdächtigen in Deutschland Anklage erhoben wurde.
27.08.2026 | Quelle: Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung | Teilweise mit KI erstellt
Im Hamburger Stadtteil Bramfeld kam es in der Nacht zum 8. Mai 2025 zu einem spektakulären Vorfall: Unbekannte sprengten einen Geldautomaten in der Fabriciusstraße und entwendeten Bargeld. Dank umfangreicher Ermittlungen des Landeskriminalamtes (LKA 44) konnten in den vergangenen Wochen fünf Tatverdächtige identifiziert werden.
Die Ermittler stützten sich auf kriminaltechnische Untersuchungen und wertvolle Hinweise, die in den Monaten nach der Tat gesammelt wurden. Darunter befinden sich ein 22-jähriger Afghane und ein 23-jähriger Deutscher, die verdächtigt werden, die Geldautomatensprengung gemeinschaftlich durchgeführt zu haben. Auf der Flucht vor der Polizei verloren die beiden Tatverdächtigen jedoch den Großteil ihrer Beute.
Ein 26-jähriger Deutscher wird beschuldigt, die Verdächtigen telefonisch während der Tatausführung unterstützt zu haben. Zwei weitere 22-jährige Deutsche wurden ebenfalls als Tatbeteiligte identifiziert. Einer von ihnen steht im Verdacht, das Fahrzeug für die Flucht über eine Mietwagenfirma besorgt zu haben, während der andere zur Tatzeit einen fingierten Notruf absetzte, um die Polizei zu täuschen.
Im Zuge der Ermittlungen erwirkte die Staatsanwaltschaft Hamburg beim Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Verdächtigen. Bereits im Sommer 2025 fanden die Durchsuchungen statt, bei denen die Ermittler Beweismittel sicherten.
Der 26-Jährige, der in Spanien festgenommen wurde, wurde Ende Juli 2025 in Almeria von den spanischen Behörden gefasst. Gegen die vier in Deutschland verbliebenen Verdächtigen hat die Staatsanwaltschaft Hamburg inzwischen Anklage erhoben, die Ermittlungen dauern weiterhin an.
Die Polizei Hamburg hat in einer Pressemitteilung betont, dass die Aufklärung solcher Straftaten von hoher Priorität ist. Die Zusammenarbeit zwischen der Staatsanwaltschaft und der Polizei spielt hierbei eine entscheidende Rolle, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
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