19.08.2026 16:00
Schock in Hamburg-Heimfeld: Schusswaffen und Festnahmen nach gefährlicher Körperverletzung// IN KÜRZE
In Hamburg-Heimfeld kam es Mitte Juni zu einem Vorfall, bei dem ein 45-Jähriger durch Schussabgaben verletzt wurde. Im Rahmen der Ermittlungen hat die Polizei nun einen 30-Jährigen festgenommen und zwei weitere Männer vorläufig in Gewahrsam genommen. Bei einer Durchsuchung wurden eine Schusswaffe und Bargeld in Höhe von rund 20.000 Euro sichergestellt.
19.08.2026 | Quelle: Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung | Teilweise mit KI erstellt
Ein gefährlicher Vorfall in Hamburg-Heimfeld, der sich am 15. Juni 2026 ereignete, wirft weiterhin Fragen auf und beschäftigt die Ermittlungsbehörden. Bei Schussabgaben im Schwarzenbergpark wurde ein 45-jähriger Mann verletzt. Die Polizei hat seitdem umfangreiche Ermittlungen eingeleitet, die nun einen weiteren Erfolg verbuchen konnten.
Gestern vollstreckten Polizeikräfte einen Durchsuchungsbeschluss in der Wohnanschrift eines 30-jährigen Mannes aus dem Stadtteil Neugraben, der im Verdacht steht, die Tat im Juni in Auftrag gegeben zu haben. Der Durchsuchungsbeschluss wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg vom Amtsgericht erwirkt und fand unter Beteiligung des Drogendezernats sowie des Landeskriminalamts der Region Harburg (LKA 18) statt, unterstützt durch das Spezialeinsatzkommando des Landeskriminalamtes (LKA 24).
Während der Durchsuchung wurden nicht nur eine scharfe Schusswaffe, sondern auch mehrere Mobiltelefone und Bargeld in Höhe von circa 20.000 Euro sichergestellt. Der 30-Jährige, der türkischer Staatsangehöriger ist, wurde aufgrund zweier Abschiebehaftbefehle festgenommen und anschließend dem Amt für Migration übergeben.
Zusätzlich hielten sich zwei weitere Männer, im Alter von 31 und 32 Jahren, in der Wohnung auf. Der 31-Jährige führte eine Schusswaffe mit sich und wurde wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz vorläufig festgenommen. Auch er wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung dem Untersuchungsgefängnis überstellt, wo er sich im Laufe des Tages vor einem Haftrichter verantworten muss.
Der 32-Jährige, ebenfalls türkischer Staatsangehöriger, könnte sich illegal in Deutschland aufhalten und wurde zur Klärung seines Aufenthaltsstatus vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft richten sich weiterhin gegen die unbekannten Schützen, die möglicherweise mit dem Vorfall in Verbindung stehen.
Die Polizei Hamburg appelliert an die Öffentlichkeit, sich zu melden, sollten Zeuginnen oder Zeugen Informationen zu den Tätern oder Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Vorfall gemacht haben. Hinweise können telefonisch unter 040/4286-56789 oder direkt bei einer Polizeidienststelle gegeben werden.
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