10.08.2026 16:27
Wasserschutzpolizei kontrolliert über 70 Wasserfahrzeuge: Sicherheit auf Hamburgs Gewässern im Fokus// IN KÜRZE
Am vergangenen Samstag führte die Wasserschutzpolizei Hamburg einen Thementag durch, um die Sicherheit auf den Gewässern der Hansestadt zu erhöhen. Insgesamt 76 Wasserfahrzeuge sowie zahlreiche Autos und Personen wurden kontrolliert, was zu mehreren Straf- und Ordnungswidrigkeiten führte. Die Polizei zieht eine positive Bilanz und plant weitere Kontrollen.
10.08.2026 | Quelle: Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung | Teilweise mit KI erstellt
Um die Sicherheit auf Hamburgs Gewässern zu stärken, hat die Wasserschutzpolizei am 08. August 2026 einen Thementag veranstaltet. Unter der Leitung des Wasserschutzpolizeikommissariats 2 (WSPK 2) nahmen insgesamt 41 Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei sowie der Schutzpolizei an den Kontrollen teil. Diese fanden sowohl im Hamburger Hafen als auch auf der Unterelbe, Alster, Dove-Elbe und Bille statt.
Die Elbe und ihre angrenzenden Gewässer sind stark frequentiert, sowohl durch die gewerbliche Schifffahrt als auch durch zahlreiche Wassersporttreibende. Um die Einhaltung wichtiger Vorschriften zu überprüfen, kontrollierte die Wasserschutzpolizei gezielt Sportboote, Hafenfahrzeuge und die Beförderung von Gefahrgut. Insgesamt wurden bei den Kontrollen 76 Wasserfahrzeuge, sechs Pkw und 82 Personen überprüft.
Die Ergebnisse der Kontrollen waren bemerkenswert: Es wurden mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Unter den festgestellten Straftaten war ein Fall des Fahrens eines Wasserfahrzeugs unter Alkoholeinfluss. Zudem gab es mehrere Ordnungswidrigkeiten, darunter eine Überschreitung der zugelassenen Fahrgastzahl sowie fehlende Beleuchtung und Dokumente.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt ein Kanu auf der Alster, das von sechs Männern besetzt war. Atemalkoholtests ergaben bei einem 34-jährigen Mann einen Wert von 1,37 Promille, was zur Einleitung eines Strafverfahrens wegen Trunkenheit im Schiffsverkehr führte. Auch eine Hafenfähre an den Landungsbrücken wurde kontrolliert und wies eine Überbelegung von 278 Fahrgästen auf, obwohl nur 250 erlaubt sind.
Die Einsätze der Wasserschutzpolizei waren nicht nur repressiv, sondern auch präventiv. In zahlreichen Gesprächen informierten die Beamten Bootsführer und Verantwortliche über geltende Vorschriften und sensibilisierten sie für das Thema Sicherheit auf dem Wasser. Diese Aufklärungsarbeit ist ein zentraler Bestandteil der Polizeiarbeit auf den Gewässern Hamburgs.
Die Wasserschutzpolizei Hamburg zieht eine durchweg positive Bilanz des Thementages und kündigte an, auch in Zukunft regelmäßig Kontrollen durchzuführen. Ziel ist es, die Sicherheit auf Hamburgs Gewässern weiter zu erhöhen und sämtliche Wassersporttreibende auf die Bedeutung der Einhaltung der Vorschriften hinzuweisen.
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