21.07.2026 10:03

Polizei Hamburg schlägt gegen Waffenschmuggler im Bezirk Bergedorf zu

// IN KÜRZE

Im Bezirk Bergedorf hat die Polizei Hamburg am 15. Juli 2026 mehrere Durchsuchungen durchgeführt und zwei Männer im Alter von 17 und 19 Jahren verhaftet. Sie stehen im Verdacht, mit illegalen Waffen gehandelt zu haben. Bei den Einsätzen wurden zudem mehrere scharfe Schusswaffen sowie Waffenteile sichergestellt.

21.07.2026 | Quelle : Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung

Am frühen Morgen des 15. Juli 2026 führte die Polizei Hamburg im Bezirk Bergedorf umfangreiche Durchsuchungen durch, die in der Festnahme zweier Verdächtiger mündeten. Die Einsätze fanden in den Stadtteilen Moorfleet und Neuallermöhe statt und waren das Ergebnis intensiver Ermittlungen gegen eine mutmaßliche Waffenschmugglergruppe.

Die Ermittlungen der Polizei richteten sich gegen einen 17-jährigen polnischen Staatsangehörigen und zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 19 und 20 Jahren. Diese stehen unter dem Verdacht, Schreckschusswaffen in scharfe Waffen umzubauen und gewinnbringend zu verkaufen. Die Staatsanwaltschaft Hamburg beantragte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle, die von einem Amtsgericht erlassen wurden.

Am Mittwochmorgen rückten die Ermittler der Fachdienststelle für Waffen- und Sprengstoffdelikte (LKA 75) mit Unterstützung des Staatsschutzes, der Bergedorfer Kriminalpolizei sowie von Diensthunden aus, um die Wohnungen der Verdächtigen zu durchsuchen. In den durchsuchten Objekten wurden insgesamt sechs scharfe Schusswaffen, mehrere Schreckschusswaffen, diverse Waffenteile, Werkzeuge und pyrotechnische Gegenstände sichergestellt.

Die beiden Festgenommenen, ein 17-Jähriger und ein 19-Jähriger, wurden in ihren Wohnungen in Neuallermöhe in Gewahrsam genommen und dem Untersuchungsgefängnis überstellt, wo ihnen die Haftbefehle verkündet wurden. Der dritte Beschuldigte, ein 20-Jähriger, wurde bei den Durchsuchungen nicht angetroffen.

Die Ermittlungen, die gemeinsam vom LKA 75 und der Staatsanwaltschaft Hamburg geführt werden, sind noch nicht abgeschlossen. Die Polizei betont die Ernsthaftigkeit des Vorgehens gegen illegalen Waffenhandel und die damit verbundenen Gefahren für die öffentliche Sicherheit.

Die Polizei Hamburg appelliert an die Bevölkerung, verdächtige Aktivitäten im Zusammenhang mit Waffenhandel zu melden. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat höchste Priorität, und die Behörden setzen alles daran, solche Straftaten konsequent zu verfolgen.