02.07.2026 14:42

Zwei Männer nach Schussabgabe in Hamburg-Heimfeld festgenommen – Durchsuchungen in mehreren Wohnungen

// IN KÜRZE

Nach einer gefährlichen Körperverletzung durch Schussabgaben im Schwarzenbergpark in Hamburg-Heimfeld wurden zwei Männer im Alter von 31 und 46 Jahren festgenommen. Bei Durchsuchungen in Hamburg und Niedersachsen fanden die Ermittler Schusswaffen, Drogen und Bargeld im Wert von rund 34.000 Euro.

02.07.2026 | Quelle : Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung

In Hamburg-Heimfeld kam es Mitte Juni zu einem Vorfall, bei dem ein 45-jähriger Mann durch Schüsse schwer verletzt wurde. Im Zusammenhang mit dieser gefährlichen Körperverletzung führten die Ermittler der Polizei Hamburg am Dienstag mehrere Durchsuchungen durch, die auf zwei Tatverdächtige im Alter von 31 und 46 Jahren abzielen.

Die Tat ereignete sich am 15. Juni 2026 um 12:11 Uhr im Schwarzenbergpark. Die Ermittlungen wurden zunächst vom zuständigen Landeskriminalamt 183 (LKA 183) aufgenommen und später in Zusammenarbeit mit dem Drogendezernat intensiviert. Es gelang den Beamten, die beiden tatverdächtigen Türken zu identifizieren und die Staatsanwaltschaft Hamburg um die Erlassung von Durchsuchungsbeschlüssen zu bitten.

Insgesamt wurden drei Wohnungen in Hamburg-Harburg, Hamburg-Neugraben und im niedersächsischen Seevetal-Meckelfeld durchsucht. Diese Maßnahmen wurden von Einsatzkräften des Drogendezernats und des LKA 18, unterstützt von Spezialeinsatzkräften des LKA (LKA 24), durchgeführt.

Während der Durchsuchungen stießen die Beamten auf zwei scharfe Schusswaffen, mehrere Mobiltelefone sowie geringe Mengen Betäubungsmittel. Darüber hinaus wurden Bargeldbeträge in Höhe von insgesamt rund 34.000 Euro sichergestellt. Die beiden Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in Untersuchungsgefängnisse in Hamburg und Niedersachsen gebracht.

Ein Haftrichter erließ gegen den 46-Jährigen einen Haftbefehl, während der 31-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen wurde. Beide Männer sehen sich nun Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz gegenüber.

Die Ermittlungen zur Identität des oder der unbekannten Schützen setzen die Polizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft fort. Ein Aufruf an Zeugen bleibt weiterhin bestehen, um weitere Informationen zu dem Vorfall zu sammeln.