27.05.2026 20:36

Radfahrerin in Hamburg-Altona-Nord bei Lkw-Unfall lebensgefährlich verletzt

// IN KÜRZE

Am 27. Mai 2026 wurde eine 30-jährige Radfahrerin in Hamburg-Altona-Nord bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich an der Kreuzung Kieler Straße und Augustenburger Straße, als die Radfahrerin die Straße überquerte. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls.

27.05.2026 | Quelle : Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am heutigen Mittag in Hamburg-Altona-Nord, bei dem eine 30-jährige Radfahrerin lebensgefährlich verletzt wurde. Der Vorfall ereignete sich um 14:01 Uhr an der Kreuzung Kieler Straße und Augustenburger Straße, als es zu einem Zusammenstoß zwischen der Radfahrerin und einem Lkw kam.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhr eine 35-jährige Lkw-Fahrerin die Kieler Straße in Richtung Eimsbütteler Marktplatz. Zeitgleich überquerte die Radfahrerin an einer Radfahrerfurt die Kieler Straße in Richtung Kaltenkirchener Straße. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zur Kollision mit dem mutmaßlich vorfahrtsberechtigten Lkw.

Die 30-jährige Frau erlitt durch den Aufprall schwere Verletzungen und wurde unter ärztlicher Begleitung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Ihr Zustand wird als lebensgefährlich eingestuft, was Anlass zur Besorgnis gibt.

Die Polizei Hamburg hat ein Verkehrsunfall-Team (VUT) zur Unfallaufnahme eingesetzt, das zur genauen Untersuchung des Geschehens einen Sachverständigen sowie einen 3D-Scanner hinzugezogen hat. Dieser Schritt soll helfen, die genauen Umstände des Unfalls zu klären.

Besonders alarmierend ist, dass die Lichtzeichenanlage an der Kreuzung zum Zeitpunkt des Unfalls außer Betrieb war, was möglicherweise zur Verwirrung und zur Entstehung des Unfalls beigetragen hat. Die Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 22) führt derzeit die Ermittlungen weiter.

Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder über zusätzliche Informationen verfügen, werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 040/ 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder einer örtlichen Polizeidienststelle zu melden. Ihre Hinweise könnten entscheidend für die Aufklärung des Vorfalls sein.

Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes (KIT) steht bereit, um psychosoziale Unterstützung für Zeugen und Angehörige zu leisten, die von diesem tragischen Ereignis betroffen sind.