27.05.2026 09:33

Vermisste 13-Jährige aus Hamburg-Wandsbek nach Monaten in Prag aufgefunden

// IN KÜRZE

Die Polizei Hamburg hat die Vermisstenfahndung nach einem 13-jährigen Mädchen aus Wandsbek eingestellt, das seit Ende Dezember 2025 als vermisst galt. Die Jugendliche hatte sich eigenständig zu ihrer Mutter in Prag begeben und wurde dort von den Behörden angetroffen. Sie befindet sich nun wieder in der Obhut ihres gesetzlichen Vormundes in Hamburg.

27.05.2026 | Quelle : Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung

Die Polizei Hamburg hat die Suche nach einem 13-jährigen Mädchen aus Wandsbek, das seit dem 29. Dezember 2025 vermisst wurde, erfolgreich beendet. Das Mädchen hatte sich eigenständig auf den Weg zu ihrer Mutter in Prag gemacht, wo es in den letzten Monaten lebte. Die ursprüngliche Vermisstenmeldung war am Ende des vergangenen Jahres veröffentlicht worden, als die Polizei ein Lichtbild des Mädchens veröffentlichte, um Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten.

Im Zuge einer Überprüfung der Wohnanschrift der in Tschechien lebenden Mutter konnten die dortigen Behörden das Mädchen am vergangenen Wochenende ausfindig machen. Die Suche war notwendig geworden, da die Mutter unter einem von einem Hamburger Gericht verhängten Kontakt- und Näherungsverbot steht. Die tschechischen Einsatzkräfte nahmen die 13-Jährige in Gewahrsam, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Nach der Rückführung des Mädchens in die Obhut ihres gesetzlichen Vormundes in Hamburg wurde die Fahndung offiziell beendet. Die Polizei betont, dass alle bisherigen Maßnahmen zur Auffindung des Mädchens eingestellt sind, da sie nun in einem geschützten Umfeld lebt. Die Ereignisse werfen Fragen zu den Herausforderungen auf, die mit Sorgerechtsstreitigkeiten und den damit verbundenen Gefahren für Kinder verbunden sind.

Die Polizei Hamburg hat in diesem Fall eng mit den tschechischen Behörden zusammengearbeitet, um die Sicherheit des Mädchens zu gewährleisten. Der Fall hat auch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Problematik der Vermisstenfälle von Minderjährigen gelenkt und die Notwendigkeit einer schnellen Reaktion bei solchen Situationen hervorgehoben.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Rückkehr des Mädchens in die Obhut ihres Vormundes ein positives Ende eines besorgniserregenden Falls darstellt. Die Polizei Hamburg bedankt sich bei der Bevölkerung für die Unterstützung und die Hinweise, die zur Aufklärung der Vermisstenfahndung beigetragen haben.