19.04.2026 16:21
Versuchtes Tötungsdelikt in Hamburg-Hamm: 33-Jähriger nach Messerangriff festgenommen// IN KÜRZE
In Hamburg-Hamm wurde ein 33-jähriger polnischer Staatsangehöriger vorläufig festgenommen, nachdem er einen 27-jährigen Bekannten mit einem Messer verletzt hatte. Der Vorfall ereignete sich in der Wohnung des Täters. Der Verletzte wurde mit potenziell lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
19.04.2026 | Quelle : Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung
Ein schwerer Vorfall ereignete sich am Sonntagmorgen, den 19. April 2026, in Hamburg-Hamm. In den frühen Morgenstunden gegen 6:05 Uhr wurde die Polizei zu einem Einsatz gerufen, nachdem ein 27-jähriger Mann mit Stichverletzungen am Oberkörper in einer Wohnung am Südkanal aufgefunden wurde. Sofort wurde eine Rettungswagenbesatzung alarmiert, die sich um den Verletzten kümmerte, der ansprechbar war und medizinisch versorgt werden konnte.
Ersten Ermittlungen zufolge war der 27-Jährige zuvor in die Wohnung des mutmaßlichen Täters, einem 33-jährigen polnischen Staatsangehörigen, gekommen und hatte sich dort schlafen gelegt. Aus bislang ungeklärten Gründen verletzte der 33-Jährige den Schlafenden mit einem Messer, bevor er in unbekannte Richtung flüchtete. Die genauen Hintergründe des Angriffs sind noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Polizei leitete sofort eine großangelegte Fahndung ein, an der rund zehn Funkstreifenwagenbesatzungen beteiligt waren. Innerhalb kürzester Zeit konnte der mutmaßliche Angreifer in der Nähe der Tatstelle festgenommen werden. Zudem fanden die Beamten das mutmaßliche Tatmesser in der Wohnung und sicherten es als Beweismittel.
Ein Atemalkoholtest bei dem 33-Jährigen ergab einen Wert von über 2,2 Promille, was auf einen möglichen Einfluss von Alkohol zum Zeitpunkt der Tat hindeutet. Der Verletzte wurde umgehend in ein Krankenhaus transportiert, wo seine potenziell lebensgefährlichen Verletzungen behandelt wurden. Sein Gesundheitszustand ist derzeit stabil.
Das Landeskriminalamt (LKA 26) übernahm umgehend die Ermittlungen und die Tatortarbeit. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wird der Tatverdächtige dem Untersuchungsgefängnis zugeführt, wo er sich vor einem Haftrichter verantworten muss. Die Mordkommission (LKA 41) wird in enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen führen.
Die Polizei Hamburg erinnert an dieser Stelle an ihren WhatsApp-Kanal, der aktuelle Informationen und Warnungen bereitstellt. Rückfragen von Journalisten werden unter den angegebenen Kontaktdaten der Polizeipressestelle entgegengenommen.
Mehr von Polizei Hamburg
- 18.04.26 - Vermisster 52-Jähriger aus Hamburg-Wilstorf wieder aufgetaucht
- 17.04.26 - Polizei Hamburg sucht dringend nach vermisstem 52-Jährigen aus Wilstorf
- 17.04.26 - Tragischer Verkehrsunfall in Hamburg-Billbrook: Radfahrer tödlich verletzt
- 17.04.26 - Senioren in Hamburg-Hoheluft-Ost Opfer eines raffinierten Raubüberfalls
- 17.04.26 - Schock in Hamburg-Hamm: Unbekannter überfällt Tankstelle mit Werkzeug
