10.04.2026 11:15

Zoll und Polizei schlagen Drogenring: 1,6 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen sichergestellt

// IN KÜRZE

Im Hamburger Hafen wurden 1,6 Tonnen Kokain im Wert von rund 30 Millionen Euro sichergestellt. Der Fund geschah im Rahmen einer Kontrolle in einer Bananenlieferung aus Ecuador, die auf einen Hinweis des Hafensicherheitszentrums zurückzuführen ist. Die Ermittlungen laufen weiter.

10.04.2026 | Quelle : Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung

Zoll und Polizei schlagen Drogenring: 1,6 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen sichergestellt © Fund von 1,6 Tonnen Kokain

Ein erfolgreicher Schlag gegen die Drogenkriminalität konnte in Hamburg verbucht werden: Die Polizei und das Zollfahndungsamt haben im Hamburger Hafen 1,6 Tonnen Kokain sichergestellt. Der Gesamtwert der Drogen wird auf etwa 30 Millionen Euro geschätzt. Der entscheidende Hinweis kam Mitte März aus dem Hafensicherheitszentrum Hamburg (HSZ), das die Ermittler auf die Spur der illegalen Ware brachte.

Die gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Hamburg (GER) überprüfte daraufhin mehrere Container aus Ecuador in der Containerprüfanlage des Hafens. Bei einem Container zeigten sich auffällige Merkmale, die auf eine illegale Beiladung hindeuteten. In der Folge wurden 1.600 Pakete mit Kokain entdeckt und sichergestellt, was einen erheblichen Drogenhandel verhinderte.

Dr. Tino Igelmann, Leiter des Zollkriminalamtes, äußerte sich zu den erfolgreichen Ermittlungen: "Den Ermittlerinnen und Ermittlern der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift aus Zoll und Polizei in Hamburg ist hier ein empfindlicher Schlag gegen die Drogenkriminalität gelungen." Die enge Zusammenarbeit zwischen Zoll und Polizei sowie der Austausch mit ausländischen Partnerbehörden seien entscheidend für den Erfolg dieser Operation.

Das Hafensicherheitszentrum (HSZ), welches im Mai 2024 eröffnet wurde, spielt eine wesentliche Rolle in der Bekämpfung internationaler Rauschgiftkriminalität. Es bündelt Informationen und bietet allen zuständigen nationalen und internationalen Ermittlungsdienststellen Unterstützung als "Single Point of Contact". Durch diese gebündelten Kompetenzen können Gefahrenlagen und illegale Aktivitäten frühzeitig erkannt werden.

Die weiteren Ermittlungen werden unter der Leitung der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Hamburg und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg fortgesetzt. Die Polizei und der Zoll bleiben auch in Zukunft wachsam, um der Drogenkriminalität in der Region entgegenzuwirken.