27.03.2026 14:51
Hohenfelde: Drei Tatverdächtige nach brutaler Silvesternacht-Attacke verhaftet// IN KÜRZE
In Hamburg-Hohenfelde wurden drei Männer im Alter von 16 bis 20 Jahren wegen eines versuchten Tötungsdelikts nach einer brutalen Attacke in der Silvesternacht festgenommen. Zwei Männer im Alter von 25 und 33 Jahren wurden dabei schwer verletzt, einer von ihnen verlor das Bewusstsein. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
27.03.2026 | Quelle : Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung
In der Silvesternacht kam es am U-Bahnhof Lübecker Straße in Hamburg-Hohenfelde zu einem brutalen Übergriff, bei dem zwei Männer erheblich verletzt wurden. Die Tat ereignete sich in der Nacht zum 1. Januar 2026 und endete mit der Festnahme von drei Verdächtigen, die nun in Untersuchungshaft sitzen.
Nach aktuellen Erkenntnissen der Kriminalpolizei begann die Auseinandersetzung zwischen den beiden Opfern, einem 25- und einem 33-Jährigen, und einer vierköpfigen Gruppe unbekannter Männer mit einem verbalen Streit in der U-Bahn. Der Konflikt eskalierte und verlagerte sich auf den U-Bahnhof, wo die Angreifer die beiden Männer brutal mit Schlägen und Tritten attackierten, während sie am Boden lagen.
Zeugen berichteten, dass einer der Geschädigten, der 33-Jährige, das Bewusstsein verlor, während der 25-Jährige ebenfalls Verletzungen davontrug. Rettungskräfte wurden alarmiert und transportierten den schwer verletzten Mann umgehend ins Krankenhaus, wo mehrere Gesichtsfrakturen diagnostiziert wurden.
Um die Täter zu identifizieren, leiteten die Ermittler des Landeskriminalamts der Region Nord (LKA 144) umfassende Ermittlungen ein. Diese umfassten die Auswertung von Videoüberwachungsaufnahmen, die letztlich zur Identifizierung der Tatverdächtigen führten. Die Polizei konnte die drei jungen Männer im Alter von 16 bis 20 Jahren, die afghanischer Herkunft sind, ermitteln.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg erließ daraufhin Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Verdächtigen in verschiedenen Stadtteilen Hamburgs, darunter Eilbek, Bahrenfeld, Jenfeld und Farmsen-Berne. Diese wurden am Morgen nach dem Vorfall erfolgreich durchgesetzt, was zur Festnahme der Männer führte.
Bei den Durchsuchungen fanden die Beamten zudem Beweismittel, die nun in die weiteren Ermittlungen einfließen werden. Die gemeinsamen Ermittlungen des LKA 144 und der Staatsanwaltschaft Hamburg dauern weiterhin an, um alle Hintergründe der brutalen Tat aufzuklären.
Die Polizei Hamburg hat zudem einen WhatsApp-Kanal eingerichtet, um die Bürger schnell und direkt über aktuelle Entwicklungen und Informationen zu informieren.
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