02.03.2026 13:45
Polizei Hamburg bittet um Mithilfe: Öffentlichkeitsfahndung nach rassistischer Attacke// IN KÜRZE
Nach einem rassistischen Vorfall in einem Linienbus in der Hamburger Altstadt am 11. Mai 2025 sucht die Polizei öffentlich nach fünf Tatverdächtigen. Ein Zeuge, der eingreifen wollte, wurde dabei verletzt. Die Fahndung erfolgt mithilfe von Lichtbildern, die im Rahmen der Ermittlungen des Staatsschutzes gesichert werden konnten.
02.03.2026 | Quelle : Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung
Die Hamburger Polizei hat eine Öffentlichkeitsfahndung nach fünf Tatverdächtigen eingeleitet, die am 11. Mai 2025 in der Mönckebergstraße eine rassistische Attacke in einem Linienbus verübt haben sollen. Bei diesem Vorfall wurde ein Zeuge verletzt, der sich schützend vor einen rassistisch beleidigten Fahrgast stellte. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zu den gesuchten Personen.
Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden und setzte eine Kette von Ereignissen in Gang, die mit einer Provokation des Zeugen durch die Angreifer begann. Diese Eskalation endete in einem tätlichen Angriff auf den Helfer. Die Polizei hat daraufhin die Ermittlungen aufgenommen und durch das Amtsgericht Hamburg eine Öffentlichkeitsfahndung mit Lichtbildern der Verdächtigen beantragt.
Die veröffentlichten Lichtbilder stammen aus der Auswertung von Überwachungskameras im Bus sowie am Tatort. Die Polizei hat sich dazu entschieden, diese Bilder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, um die Identität der Tatverdächtigen schnellstmöglich aufzuklären und weitere Ermittlungen voranzutreiben.
Die Ermittlungen werden durch den Staatsschutz (LKA 73) geleitet, der speziell für Delikte mit extremistischen Hintergründen zuständig ist. Die Beamtinnen und Beamten der Polizei Hamburg arbeiten aktuell intensiv an der Aufklärung des Vorfalls und suchen nach weiteren Zeugen, die möglicherweise in der Nacht des Vorfalls Beobachtungen gemacht haben.
Personen, die Informationen zu dem Vorfall oder den gesuchten Tatverdächtigen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 oder direkt bei einer Polizeidienststelle zu melden. Die Polizei ist auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen, um die Täter schnell zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.
Eine detaillierte Rückmeldung zu diesem Vorfall erhalten Medienvertreter unter der angegebenen Kontaktnummer der Pressestelle. Die Polizei Hamburg bleibt weiterhin engagiert, um derartige Hassverbrechen zu bekämpfen und ein sicheres Umfeld für alle Bürger zu gewährleisten.
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