25.02.2026 14:48
Rücksichtsloser Autofahrer mit Blaulicht in Hamburg-Jenfeld gestoppt// IN KÜRZE
Die Polizei hat einen 54-jährigen Autofahrer in Hamburg-Jenfeld gestoppt, der mit einem Blaulicht illegal auf der Autobahn unterwegs war. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass er einen gefälschten Führerschein besaß. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.
25.02.2026 | Quelle : Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung
Am 24. Februar 2026, gegen 17:11 Uhr, wurde ein 54-jähriger Autofahrer von der Polizei in Hamburg-Jenfeld gestoppt, nachdem er auf der Bundesautobahn 1 mit einem Blaulicht für Aufsehen gesorgt hatte. Zeugen berichteten, dass der Fahrer eines Range Rover rücksichtslos andere Fahrzeuge überholt und diese mit Lichthupe zum Platzmachen genötigt hatte. Der Vorfall ereignete sich in Höhe des Autobahndreiecks Norderelbe, wo der Fahrer offenbar versuchte, sich mit illegalen Mitteln einen Vorteil im dichten Verkehr zu verschaffen.
Ein aufmerksamer Zeuge hatte die Polizei alarmiert, nachdem er die gefährlichen Fahrmanöver des Range Rovers beobachtet hatte. Der Fahrer überholte nicht nur grob verkehrswidrig rechts, sondern nutzte auch ein auf dem Armaturenbrett sichtbares Blaulicht, um sich seinen Weg durch den Verkehr zu bahnen. In der Folge bildeten andere Fahrzeugführer teilweise eine Rettungsgasse, um ihn passieren zu lassen.
Nachdem der Fahrer am Kreuz Hamburg Ost über die BAB 24 in Richtung Innenstadt abgebogen war, erblickte eine Funkstreifenwagenbesatzung das gesuchte Fahrzeug in Höhe der Anschlussstelle Jenfeld. Die Beamten hielten den Range Rover im Bereich Schiffbeker Weg, Ecke Elfsaal, im Stadtteil Billstedt an.
Bei der Kontrolle des Fahrzeugs stellte sich schnell heraus, dass der 54-jährige Fahrer einen augenscheinlich gefälschten spanischen Führerschein vorlegte. Dies weckte den Verdacht der Polizisten, dass er ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Ein weiterer Blick in das Fahrzeug offenbarte das bereits genutzte Blaulicht, das nun sichergestellt wurde.
Gegen den Fahrer, einen in Hamburg lebenden Türken, wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Diese umfassen unter anderem das Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Amtsanmaßung, Nötigung und Gefährdung des Straßenverkehrs. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen, während der Führerschein, das Blaulicht und der Range Rover beschlagnahmt wurden.
Die weiteren Ermittlungen werden von den zuständigen Verkehrsermittlern des Polizeikommissariats 42 fortgeführt. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Hamburg um Hinweise von Zeugen, die weitere Beobachtungen zu den Fahrmanövern des Range Rovers gemacht haben. Diese können sich unter der Telefonnummer 040 4286-56789 an das Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an eine Polizeidienststelle wenden.
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