19.02.2026 15:18

Tödlicher Streit in Hamburg-Neuallermöhe: 35-Jähriger erliegt Stichverletzungen

// IN KÜRZE

In Hamburg-Neuallermöhe kam es am 19. Februar 2026 zu einem tödlichen Streit zwischen einem 35-Jährigen und einer 41-jährigen Frau. Der Mann wurde bei der Auseinandersetzung lebensgefährlich verletzt und verstarb wenig später im Krankenhaus. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet und die Ermittlungen übernommen.

19.02.2026 | Quelle : Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung

Am Vormittag des 19. Februar 2026 wurde die Hamburger Polizei zu einem Einsatz im Wilhelmine-Hundert-Weg gerufen, nachdem ein 35-jähriger Mann bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt worden war. Nach ersten Informationen kam es in der Wohnung der 41-jährigen Ghanaerin zu einem Streit, in dessen Verlauf die Frau den Mann mit einem Messer attackierte und ihm lebensgefährliche Verletzungen zufügte.

Der verletzte 35-Jährige flüchtete durch ein Fenster aus der Wohnung im ersten Obergeschoss und brach vor dem Haus zusammen. Umgehende Notrufe von Zeugen führten dazu, dass Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet wurden, während die Einsatzkräfte schnell zur Stelle waren. Der Mann wurde noch vor Ort notärztlich versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Leider erlag er dort wenig später seinen schweren Verletzungen.

Die 41-Jährige wurde am Tatort vorläufig festgenommen und ins Polizeikommissariat 43 gebracht. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen und arbeitet dabei eng mit der Staatsanwaltschaft, insbesondere der Abteilung für Kapitaldelikte, zusammen. Der genaue Hergang der Auseinandersetzung und die Hintergründe des Streits sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen bereitstellen können, sind aufgefordert, sich bei der Polizei zu melden. Die Situation in der Nachbarschaft bleibt angespannt, da der gewaltsame Vorfall in einem sonst ruhigen Wohngebiet stattfand. Die Polizei hat bereits angekündigt, dass die Ermittlungen umfassend und gründlich geführt werden, um alle relevanten Aspekte zu klären.

Die Hamburger Polizei hat zudem ihren WhatsApp-Kanal beworben, um die Öffentlichkeit schnell über aktuelle Entwicklungen und Informationen zu informieren. Die Ermittlungen dauern an, während die Mordkommission ihre Arbeit fortsetzt und nach weiteren Zeugen sucht, um ein umfassendes Bild der Ereignisse zu erhalten.