30.01.2026 14:21

Blutiger Übergriff in Hamburg-Eimsbüttel: 31-Jähriger nach Messerattacke festgenommen

// IN KÜRZE

In Hamburg-Eimsbüttel kam es am 29. Januar zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung in einem Imbiss, bei der ein 25-jähriger Angestellter schwer verletzt wurde. Ein 31-jähriger Tatverdächtiger, der als ehemaliger Mitarbeiter des Lokals gilt, wurde vorläufig festgenommen und dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Der Verletzte schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.

30.01.2026 | Quelle : Polizei Hamburg  |  Original: Zur Originalmeldung

Am 29. Januar 2026 ereignete sich in Hamburg-Eimsbüttel ein versuchtes Tötungsdelikt, das die Polizei in Alarmbereitschaft versetzte. Gegen 15:25 Uhr betrat ein zunächst Unbekannter ein Schnellrestaurant am Kleinen Schäferkamp und griff einen 25-jährigen Angestellten mit einem Messer an. Der junge Mann wurde durch einen Stich in den Bauch lebensgefährlich verletzt.

Nach dem Angriff flüchtete der Tatverdächtige aus dem Imbiss, während die anwesenden Zeugen sofort den Notruf alarmierten. Rettungskräfte der Feuerwehr transportierten den schwerverletzten Angestellten in ein Krankenhaus, wo er nach einer Notoperation stabilisiert werden konnte und nicht mehr in Lebensgefahr schwebt.

Die Polizei leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen ein und erhielt Hinweise, die auf einen 31-jährigen ehemaligen Mitarbeiter des Restaurants als Tatverdächtigen hindeuteten. Basierend auf diesen Informationen nahmen Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei (USE) den 31-Jährigen am späten Nachmittag an seiner Wohnanschrift im Stadtteil Langenhorn fest.

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Polizisten mehrere Beweismittel, die in Verbindung mit dem Übergriff stehen könnten. Das zuständige Landeskriminalamt (LKA 133) übernahm die ersten Ermittlungen, die nun von der Mordkommission (LKA 41) in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft weitergeführt werden.

Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 31-jährige Afghane dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Ein Richter erließ mittlerweile einen Haftbefehl gegen ihn. Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden dauern an, und die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten.