24.01.2026 00:33
Sicherheitsbilanz beim Hamburger Stadtderby: Polizei zieht positive Bilanz// IN KÜRZE
Bei der Bundesligabegegnung zwischen dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV am 23. Januar 2026 im Millerntorstadion zieht die Polizei Hamburg eine positive Bilanz. Die Fanmärsche beider Lager verliefen größtenteils friedlich, mit lediglich vereinzelten pyrotechnischen Vorfällen. Insgesamt waren rund 1.200 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz, unterstützt von Kräften aus mehreren Bundesländern.
24.01.2026 | Quelle : Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung
Am Abend des 23. Januar 2026 fand im Millerntorstadion das mit Spannung erwartete Stadtderby zwischen dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV statt. Die Polizei Hamburg hat den Einsatz rund um das Spiel mit großem Personalaufwand und einer sorgfältigen Sicherheitsplanung begleitet und zieht eine durchweg positive Bilanz. Die Veranstaltung wurde von den eingesetzten Kräften als sicher und ohne größere Zwischenfälle eingestuft.
Bereits in der Vorlaufphase versammelten sich die Anhängerinnen und Anhänger des Hamburger SV am Gänsemarkt und begaben sich gegen 17:45 Uhr mit einem Fanmarsch zum Gästeeingang des Stadions. Rund 3.000 Fans nahmen an diesem Marsch teil. Gleichzeitig sammelten sich die Fans des FC St. Pauli im Stadtteil Sternschanze und zogen ab 18:00 Uhr mit etwa 5.000 Teilnehmenden vom Schulterblatt zum Stadion. Beide Fanmärsche verliefen größtenteils friedlich, abgesehen von einigen Vorfällen mit Pyrotechnik.
Im Stadion selbst kam es sowohl vor als auch während des Spiels zu weiteren pyrotechnischen Zwischenfällen in den Fanblöcken beider Mannschaften. Dennoch blieb die Situation unter Kontrolle, und das Spiel konnte ohne ernsthafte Störungen fortgesetzt werden. Nach dem Abpfiff verließen die Anhänger beider Vereine das Stadion ohne nennenswerte Vorfälle. Die Gästefans marschierten in einer Gruppe von mehreren Hundert Personen in das Vergnügungsviertel St. Pauli.
Im Rahmen des Einsatzes wurden vereinzelt Identitätsfeststellungen durchgeführt, allerdings lagen zum Zeitpunkt der Pressemitteilung keine konkreten Zahlen zu eingeleiteten Ermittlungsverfahren oder Festnahmen vor. Die Polizei Hamburg war durch ein Kontingent von knapp 1.200 Beamtinnen und Beamten vertreten und erhielt Unterstützung von Einsatzkräften aus den Bundesländern Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie von der Bundespolizei.
Polizeisprecher Christian Schreiber äußerte sich erfreut über den Verlauf des Einsatzes und die Zusammenarbeit mit den Vereinen: "Aus polizeilicher Sicht sind wir mit dem Verlauf des Einsatzes beim heutigen Stadtderby sehr zufrieden. Es gab keine größeren Sicherheitsstörungen." Dies sei das Ergebnis eines konstruktiven Austauschs mit den beiden Vereinen und einer intensiven Einsatzvorbereitung, die die Sicherheitslage erheblich verbessert habe.
Die Polizei Hamburg plant, den Dialog mit den beiden Vereinen fortzusetzen, um auch in Zukunft die Sicherheit bei solchen Großveranstaltungen zu gewährleisten. Die positive Bilanz des Einsatzes und die weitgehend friedlichen Fanmärsche zeigen, dass die getroffenen Absprachen Früchte tragen und die Sicherheit der Veranstaltung stets gewährleistet war.
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