14.01.2026 10:45
Neueste Streifenboote für die Wasserschutzpolizei: Hamburg und Schleswig-Holstein setzen auf gemeinsame Sicherheit auf See// IN KÜRZE
Die Wasserschutzpolizeien von Hamburg und Schleswig-Holstein haben neue mobile Streifenboote angeschafft, um die maritime Sicherheit auf Nord- und Ostsee sowie den Binnengewässern zu erhöhen. Die Beschaffung von insgesamt sechs neuen Booten ist ein gemeinsames Projekt, das auch wirtschaftliche Synergien verspricht.
14.01.2026 | Quelle : Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung
Die Wasserschutzpolizeien der Bundesländer Schleswig-Holstein und Hamburg haben einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der maritimen Sicherheit unternommen. Beide Behörden haben sich auf die gemeinsame Beschaffung neuer mobiler Streifenboote (MSB) verständigt, die seit Dezember 2025 im Einsatz sind. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Sicherheit auf Nord- und Ostsee, dem Nord-Ostsee-Kanal sowie in den Binnengewässern und der Elbe zu erhöhen.
Die neuen Streifenboote sind speziell auf die unterschiedlichen Einsatzgebiete der Wasserschutzpolizei abgestimmt. In enger Zusammenarbeit haben Fachleute beider Bundesländer die Anforderungen an die Boote genau definiert und maßgeschneiderte Leistungsbeschreibungen für die Ausschreibung erstellt. Im ersten Schritt wurden jeweils drei Boote für die Wasserschutzpolizeien in Schleswig-Holstein und Hamburg beschafft, mit einer weiteren Option auf acht zusätzliche Einheiten für Schleswig-Holstein.
Ein wesentlicher Vorteil dieser gemeinsamen Beschaffung liegt in den wirtschaftlichen Synergien, die durch die größere Stückzahl entstehen. Diese führen zu kosteneffizienten Konditionen, der Möglichkeit, gemeinsame technische Wartungsverträge abzuschließen sowie einer verbesserten Verfügbarkeit von Ersatzteilen dank der Typengleichheit der Boote.
Die neuen, rund acht Meter langen Boote sind nicht nur ein wichtiger Bestandteil für den täglichen Streifendienst. Sie werden auch bei Großveranstaltungen und in besonderen Einsatzlagen als agile maritime Komponente eingesetzt, die über die Landesgrenzen hinweg operieren kann. Diese Flexibilität ist entscheidend, um die Sicherheit auf den Wasserwegen und in den Häfen beider Bundesländer zu gewährleisten.
„Die drei mobilen Streifenboote verstärken sinnvoll und effektiv die Flotte unserer Wasserschutzpolizei. Damit sind unsere Kolleginnen und Kollegen künftig deutlich flexibler“, sagte Magdalena Finke, Innenministerin von Schleswig-Holstein, und lobte die Kooperation mit Hamburg. Diese gemeinsame Initiative stellt die erste ihrer Art in Deutschland dar und könnte als Modell für künftige Projekte dienen.
Für die Wasserschutzpolizeien von Hamburg und Schleswig-Holstein ist die Investition in die neuen Streifenboote nicht nur eine technische Aufrüstung, sondern auch eine klare Botschaft: Die Sicherheit auf See und den Wasserstraßen beider Bundesländer hat höchste Priorität und wird durch moderne und leistungsfähige Ausstattung nachhaltig gefördert.
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