15.11.2025 00:51
Antisemitischer Übergriff in Hamburg: 71-Jähriger attackiert Frau während Gedenkaktion// IN KÜRZE
In Hamburg-Eidelstedt wurde am Sonntag eine 63-jährige Frau während der Reinigung eines Stolpersteins von einem 71-jährigen Mann angegriffen. Der Vorfall wird als antisemitisch eingestuft, nachdem der Angreifer die Kerze der Frau ausblies und sie körperlich attackierte. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen, die Frau erlitt leichte Verletzungen.
15.11.2025 | Quelle: Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung | Teilweise mit KI erstellt
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Am Sonntagnachmittag, dem 9. November 2025, kam es in Hamburg-Eidelstedt zu einem Vorfall, der die Ermittlungen des Staatsschutzes des Landeskriminalamts (LKA 7) auf den Plan rief. Eine 63-jährige Frau wurde mutmaßlich aus antisemitischen Beweggründen von einem 71-jährigen Mann angegriffen, während sie einen Stolperstein reinigte und eine Kerze aufstellte. Der Vorfall ereignete sich gegen 16:06 Uhr in der Kieler Straße.
Die Frau hatte die Reinigung des Stolpersteins anlässlich des Gedenktages der Reichspogromnacht vorgenommen, als der 71-jährige Kroate plötzlich auf sie zukam. Er pustete die Kerze aus und warf sie weg, während er sich in einer Weise äußerte, die als antisemitisch wahrgenommen wurde. Dies führte zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden, die schnell an Intensität zunahm.
Im Verlauf der Auseinandersetzung eskalierte die Situation, als der Mann die Frau ins Gesicht schlug und sie würgte. Trotz dieser körperlichen Angriffe gelang es der 63-Jährigen, den Vorfall mit ihrem Handy zu dokumentieren. Als der 71-Jährige bemerkte, dass er gefilmt wurde, kam es zu weiteren Handgreiflichkeiten, bei denen er ihr das Handy entriss.
Die 63-jährige Frau erhielt durch eine hinzugezogene Rettungswagenbesatzung am Einsatzort medizinische Hilfe und erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, um alle Hintergründe des Vorfalls zu klären und weitere Erkenntnisse zu gewinnen.
Die Polizei Hamburg weist darauf hin, dass antisemitische Übergriffe inakzeptabel sind und dass mit Konsequenzen zu rechnen ist. Eine umfassende Aufklärung der Tat ist für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit von entscheidender Bedeutung. Der Vorfall hat in der Community Besorgnis ausgelöst und wirft erneut Fragen zur Sicherheit von Gedenkveranstaltungen auf.
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