07.01.2026 12:50
Versuchtes Tötungsdelikt in Hamburg-Wilhelmsburg: 26-Jähriger festgenommen// IN KÜRZE
In Hamburg-Wilhelmsburg wurde ein 26-jähriger Mann vorläufig festgenommen, nachdem er einen 24-Jährigen mit einem Messer lebensgefährlich verletzt hatte. Der Vorfall ereignete sich in der gemeinsamen Wohnunterkunft der beiden Männer. Der Verletzte befindet sich weiterhin in Lebensgefahr.
07.01.2026 | Quelle : Polizei Hamburg | Original: Zur Originalmeldung
In der Nacht vom 6. Januar 2026 kam es in Hamburg-Wilhelmsburg zu einem schweren Vorfall, bei dem ein 26-jähriger Mann einen 24-Jährigen mit einem Messer verletzte. Die Tat ereignete sich gegen 23:27 Uhr in der Schlenzigstraße, wo beide Männer in einer gemeinsamen Wohnunterkunft lebten. Der Tatverdächtige steht im Verdacht, den jüngeren Mann in einem Streit mit einem Messer lebensgefährlich verletzt zu haben.
Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei gerieten die beiden Männer in einen Streit, der in der gewaltsamen Auseinandersetzung endete. Anwohner, die auf die lauten Auseinandersetzungen aufmerksam wurden, verständigten umgehend die Polizei. Die Einsatzkräfte trafen kurz darauf am Tatort ein und nahmen den 26-jährigen Mann vorläufig fest.
Rettungskräfte der Feuerwehr versorgten den Verletzten vor Ort und transportierten ihn unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus. Trotz der schnellen medizinischen Hilfe besteht weiterhin Lebensgefahr für den 24-Jährigen. Die Ermittlungen zur genauen Tatursache und dem Hergang des Vorfalls wurden umgehend eingeleitet.
Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm zunächst die ersten Ermittlungen, bevor die Mordkommission (LKA 41) in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernahm. Die Polizei hat bislang keine weiteren Details zu den Hintergründen des Streits veröffentlicht.
Der 26-jährige Tatverdächtige, der afghanischer Herkunft ist, wird nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Dort muss er sich vor einem Haftrichter verantworten. Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden sind weiterhin im Gange, und die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
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